Der Stresstest macht es deutlich. Wir haben nicht nur im Arbeitsumfeld sondern auch in der Freizeit zu viel Stress. Stress ist die Antwort des Organismus auf Anforderungen von außen. Bei Wahrnehmung von Stress wird ein Mobilisierungsprogramm gestartet, welches das Überleben unter der Anforderung sichern soll. Die Automatikprogramme des Stammhirnes sind Kampf-Flucht oder Totstellen. Bevor es zum Automatikmodus kommt, wird eine Reihe von individuellen Bewältigungsstrategien in Gang gesetzt. Wie Stress bewertet wird, hängt von der jeweiligen Bewätigungskompetenz ab und führt dazu, ob Stress positiv oder negativ empfunden wird. (Eustress und Distress.)

Was ist guter Stress und was nicht?

Bsp. Marathonlauf – für den einen ist es Eustress, für andere wäre es Stress pur.

Ein gewisses Maß an Stress ist lebensnotwendig. Wir brauchen Stress zum Leben und um widerstandsfähig zu werden. Leichter, anregender Stress ist generell entwicklungsfördend. Stressreaktion des Körpers ist an sich nicht gesundheitsschädigend und der phasenhafte Verlauf wird eher als angenehm und leistungssteigernd erlebt.

Problematisch wird Stress immer dann, wenn er zu lange anhält, egal wie positiv der Stress erlebt wird, wenn die Belastungsgrenze erreicht ist, kann das System kippen.

Was wir allgemein unter Stress empfinden ist ein Ungleichgewicht zwischen Anforderung und Möglichkeiten.

Reaktionen auf Stress

Kognitiv:Emotional:Körperlich:
  • Leere im Kopf (Blackout)
  • Denkblockaden
  • Gedankenkreisel (Immer ich, das schaffe ich nie,…
  • Konzentrationsstörungen,
  • Gedächtnisstörungen

 

  • Ärger
  • Frust
  • Angstgefühle
  • Unausgeglichenheit
  • Gefühlsschwankungen
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Depressionen
  • trockener Mund
  • flaues Gefühl im Magen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Schwindelanfälle
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Diabetesrisiko

In Europa entfallen bereits 31 Prozent der berufsbedingten Krankenstandstage auf psychische Erkrankungen. 63 Prozent der Arbeitsunfälle haben psychische Belastungen als Ursache.

3 Ebenen des Stressgeschehens

STRESSOREN

Belastungen, die von außen auf mich einwirken

Anforderung
Konflikte
Zeitdruck
Störungen
Persönliche StressverstärkerUngeduld
Perfektionismus
Kontrollstreben
Einzelkämpfertum
Selbstüberforderung
Stressreaktion
kurzfristig
langfristig
Körperliche Aktivierung
Emotionale Aktivierung
Mentale Aktivierung
Verhaltens Aktivierung

 

Die drei Säulen der Stresskompetenz – die Basis für ein gutes Stressmanagement und mehr Lebensqualität

Stressoren

Instrumentelle Stresskompetenz

  • Prioritäten setzen
  • Zeit planen
  • Grenzen setzen
  • Netzwerk pflegen
  • Fortbildung

Persönliche Stressverstärker

Mentale Stresskompetenz
Stressverstärker erkennen
Positive Einstellungen entwickeln

  •      Realität annehmen
  •      Innere Distanz bewahren
  •      Positive Wahrnehmung
  •      Eigene Grenzen akzeptieren
  •      Chancen und Sinn entdecken 

Kompetente

Stressreaktion

Regenerative Stresskompetenz
Erholen und entspannen

  •  Entspannungstraining
  •  Sport und Bewegung
  •  Genießen im Alltag
  •  Pflege von Hobbys
  •  Pausenmanagement 

Quelle: Kaluza Stressbewältigung, Springer Verlag 2004

Wie gestresst sind Sie? Machen Sie den gratis Stresstest. Schreiben Sie uns ein e-mail und Sie erhalten kostenlos und unverbindlich den Stresstest per mail zugesandt. Wir begleiten Sie für Ihr persönliches Stressmanagement.

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