Zuviel Stress hat schädliche Wirkungen auf den gesamten Organismus, daher ist erste Hilfe bei Stress besonders wichtig. Dauerstress hat nicht nur nachhaltige Auswirkungen auf den Körper sondern auch auf die Psyche und verändert das Gehirn.

Grundpfeiler zur schnellen Stressbewältigung:

Ablenkung
Entspannung
Bewegung

Strategische Maßnahmen zur Stressbewältigung:

Denksystem auf Stress-Situation einstellen – verändern, was veränderbar ist (konstruktive Lösungen suchen), – akzeptieren, was nicht zu ändern ist und den Schöpfer um Weisheit bitten, das eine vom anderen unterscheiden zu können.
Entspannungstechniken anwenden.
Mit achtsamer Wahrnehmung innere Spannungszustände erkennen.
Regelmäßig Sport ohne Anspruch auf Höchstleistungen machen.

Hilfreiche Maßnahmen als erste Hilfe bei Stress:

  • Tief durchatmen. Das bringt den Puls und den Blutdruck etwas herunter. Wichtig dabei ist kräftiges Ausatmen.
  • Schultern fest hochziehen und beim Ausatmen fallen lassen.
  • Bewegung in jeder Form. Wenn ich sitze, aufstehen und zumindest einige Schritte gehen. Das bringt Bewegung in Körper und Geist und löst die Schockspannung.
  • Die Handfläche auf den oberen Brustbereich legen und leicht klopfen. Das wirkt beruhigend.
  • Akzeptieren der Situation – „Es ist, wie es ist.“ Wenn ich die Situation akzeptiere und aufhöre dagegen anzukämpfen, bekomme ich die nötige Gelassenheit für die Entwicklung von guten Maßnahmen zur Veränderung der Situation.

Damit die Überflutung des Köpers mit Stresshormonen möglichst rasch wieder abgebaut werden kann, ist regelmäßige Bewegung für mindestens 30 Minuten wichtig. Dabei sollte man zumindest leicht ins Schwitzen kommen. Ein positiver Nebeneffekt ist die Ausschüttung von Endorphinen und anderen Glückshormonen.

Ein Spaziergang in der Natur ist entspannender und eine effektivere Hilfe bei Stress als die Beine auf der Couch strecken.

Das richtige Maß an Stress hält uns in Form.
Damit wir leistungsfähig sind, brauchen wir eine bestimmte Mindestanforderung an Stress. Viele Menschen laufen erst zur Höchstform auf, wenn sie unter Druck stehen. Unter Adrenalin werden alle Kräfte mobilisiert. Wenn dieser Druck jedoch das gesunde Maß überschreitet, wirkt er sich schädlich aus. Bei Dauerstress wird ein Übermaß von Cortisol ausgeschüttet und das führt zu Veränderungen vieler  Steuerungsmechanismen. Typische Folgen von Dauerstress sind daher Infektionskrankheiten am Wochenende oder im Urlaub. Diese kommen dann, wenn der Adrenalinspiegel durch die Ruhephase sinkt und die Immunabwehr durch den hohen Cortisolspiegel geschwächt ist.

Reaktionen auf Stress:

Kopfschmerzen, Verspannungen, Herzrasen, Magenschmerzen, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen, Schwindelanfälle, Angststörungen,  Depression

Wirkung von Cortisol auf den Stoffwechsel:

Blutzuckersteigerung
Fettstoffwechsel(Steigerung der Lipolyse),
Eiweißstoffwechsel Erhöhter Protein- und Knochenabbau
Entzündungshemmung und Immunsuppression,
Steigerung der Magensäureproduktion,
Erhöhung des Blutdrucks
Erhöhung der Wirksamkeit der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin

Mögliche Folgen von Stress:

Fettsucht
Diabetes
Bluthochdruck

Ursache für erhöhte Stressanfälligkeit ist neben äußeren Einflüssen, die Fähigkeit, wie ich mit diesen Stressoren umgehen kann.
Unter Dauerstress werden wichtige Bedürfnisse bedroht und tief im Unterbewusstsein sitzende (destruktive) Botschaften aktiviert.

Typische Stressoren:                                                                     Bedrohte Bedürfnisse
Meine Vorschläge und Ideen werden nicht angenommen.           Wertschätzung, Annahme
Wenn ich in Situationen komme, die mich verunsichern.              Sicherheit, Beständigkeit, Frieden
Eine Niederlage in meinem Projekt oder Vorhaben zu erleiden.   Erfolg, Zielstrebigkeit
Wenn ich von anderen übergangen werde.                                   Anerkennung, Wertschätzung
Keine Unterstützung von anderen zu bekommen.                        Unterstützung, akzeptiert werden
Meine Arbeit oder ich selber werde nicht wertgeschätzt.             Wertschätzung, Anerkennung
Wenn ich von anderen ausgegrenzt werde.                                  Harmonie, verlässliche Beziehungen
Wenn ich zu wenig Freiraum habe und eingeschränkt werde.      Freiraum, Neues erreichen
Wenn ich kritisiert werde.                                                              Sicherheit, Akzeptanz, Annahme
Wenn andere den Eindruck haben, dass ich Fehler machte.         Korrektheit, Akzeptanz

Beispiele destruktiver Botschaften:
• Ich muss Leistung bringen, damit ich anerkannt werde.
• Ich muss es allen Recht machen, damit ich zum Ziel komme.
• Ich muss perfekt sein und darf meine Ansprüche nicht aufgeben.
• Ich darf die Kontrolle nicht verlieren.
Destruktive Botschaften verhindern, dass ich meine wirklichen Bedürfnisse wahrnehme und zu konstruktiven Lösungen komme. Mein Denken geht dann in die Spirale: „Ich muss das Problem beseitigen“, was den Stress nicht verringert, sondern erhöht.
Die bessere Lösung ist mehrmals durchatmen, sich bewegen und die Wahrnehmung auf seine Bedürfnisse lenken.
>> Was ist mir in dieser Situation wichtig, was würde mich motivieren? <<

Beziehungskonflikte

Beziehungskonflikte gehören zum Leben.

Geklärte Konflikte sind wichtige Bausteine für ein gesundes Wachstum einer Beziehung.
– Konflikte zeigen Unterschiede auf.
– Konflikte ermöglichen Klärung von unterschiedlichen Standpunkten.
– Konflikte sind der Boden für kreative Lösungen.

Die meisten Menschen haben jedoch nicht gelernt, mit Konflikten gut umzugehen. Einen großen Einfluss, wie wir mit Konflikten umgehen, haben das Elternhaus und frühe Erfahrungen im sozialen Umfeld.
Damit sich eine Paarbeziehung gut entwickeln kann, brauchen beide ein Mindestmaß an Bereitschaft zur Klärung der Beziehungsonflikte. Vermiedene Konflikte tragen das Potential für eine Beziehungskrise in sich. Alles, was unter den Teppich gekehrt wurde, staut sich auf und kann zum falschen Zeitpunkt das Fass zum Überlaufen bringen.

Fitnesstraining für die Beziehung

Lassen Sie sich nicht durch ungelöste Konflikte die Beziehung mies machen. Investieren Sie jetzt in die Zukunft Ihrer Beziehung. Wer sich ein ganzes Jahr schlecht ernährt und kein Training macht, wird keinen Marathon laufen können. Da ist konsequentes Training erforderlich.

Genauso wichtig ist regelmäßige Beziehungspflege und Training, damit die Beziehung in Schwung bleibt und krisenfest wird.

  • An der eigenen Persönlichkeit arbeiten
  • den Anderen besser verstehen lernen
  • Kommunikationstraining zum besseren gegenseitigen Verstehen
  • regelmäßiges Konflikttraining
  • Kostbare Momente feiern

Mit dem richtigen Training bringen sie Ihre Beziehung wieder fit.

In unseren Kommunikations- und Konflikttrainings erhalten Sie die richtigen Werkzeuge und bewährte Übungen, damit sie diese im Alltag gut einsetzen können.

Wir bieten regelmäßig Seminare zum achtsamen und wertschätzenden Umgang in der Partnerschaft und zur Konfliktlösung an.

Paarberatung durch ein erfahrenes Paar

Für Paare mit Beziehungskonflikte oder in einer akuten Krisensituation bieten wir eine fundierte Paarberatung und Begleitung an. Soweit es terminlich möglich ist machen wir Paarberatung als Paar. Das hat den Vorteil, dass in der Beratung ein gutes Gleichgewicht gegeben ist und dass bei Bedarf auch Gespräche von Frau zu Frau oder von Mann zu Mann gemacht werden können.

Schauen Sie auf unsere aktuellen Termine und melden Sie sich zu einem unserer Angebote für die Partnerschaft an. Machen Sie jetzt ein Beziehungs-Service und Ihre Partnerschaft wird aufblühen.

Der Stresstest macht es deutlich. Wir haben nicht nur im Arbeitsumfeld sondern auch in der Freizeit zu viel Stress. Stress ist die Antwort des Organismus auf Anforderungen von außen. Bei Wahrnehmung von Stress wird ein Mobilisierungsprogramm gestartet, welches das Überleben unter der Anforderung sichern soll. Die Automatikprogramme des Stammhirnes sind Kampf-Flucht oder Totstellen. Bevor es zum Automatikmodus kommt, wird eine Reihe von individuellen Bewältigungsstrategien in Gang gesetzt. Wie Stress bewertet wird, hängt von der jeweiligen Bewätigungskompetenz ab und führt dazu, ob Stress positiv oder negativ empfunden wird. (Eustress und Distress.) Weiterlesen

Der erste Eindruck entscheidet.
Die erste Begegnung mit einem Menschen entscheidet oft wesentlich über den Verlauf einer Beziehung. Ob uns jemand sympathisch oder unsympathisch ist, registrieren wir in Sekundenbruchteilen über Signale der Körpersprache, auch wenn wir diese Person vorher noch nie gesehen haben.
Unsere Vorurteile über Menschen, die wir zum ersten Mal sehen, haben wir in einer Viertelsekunde gefällt. Das kann ein möglicher Bonus oder eine Last werden.
Stellen Sie sich vor, der Personalverantwortliche hat vom Bewerber diesen ersten Eindruck gespeichert und dann kommen die Tests und Befragungen. Die Wahrnehmung dieser Person wird subjektiv über den Filter des ersten Eindruckes selektiert. Wenn der Bewerber beim ersten Eindruck durchfällt, wird es trotzdem schwierig sein, dieses Minus durch Leistung und Zeugnisse wieder aufzuholen. Weiterlesen

Kreative Kommunikation statt Fehlerfokussierung bringt Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Realität schaut jedoch anders aus. In vielen Organisationen gehört mangelhafte Kommunikation zu den größten Hindernissen für Wachstum und Kreativität. Persönliches Wissen soll geschützt werden und Fehler dürfen nicht passieren.

Fehlerfokussierung verhindert Produktivität

Viele Menschen haben gelernt, darauf zu schauen, was fehlt und haben einen Blick dafür, was nicht ganz in Ordnung ist. Ich schaffe es manchmal beim Durchblättern eines Dokumentes mit 20 Seiten auf Anhieb den einzigen Schreibfehler zu finden. Unsere Kommunikation im Alltag ist oft davon geprägt, dass wir nicht nur auf die Fehler achten sondern auch sofort einen Schuldigen suchen. In vielen Unternehmen gehört das zur Unternehmenskultur. Fehler zeigen mangelnde Kompetenz, Schwäche und stören das leistungsorientierte Selbstbild auf dem Weg der Karriere. Daher ist es für viele Menschen extrem wichtig, dass Fehler nur bei anderen passieren und diese Fehler klar aufgezeigt werden. Weiterlesen

Jeden Tag gibt es mehr als 10 gute Gründe, dankbar zu sein.

Dankbarkeit ist die Grundlage für Zufriedenheit und Glück im Leben. Dankbarkeit ist lernbar und es verändert unseren Blick und unser Denken auf Positive Aspekte des Lebens.

Drei Tipps zum Erlernen der Dankbarkeit

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Liebe dich selbst, klingt ganz einfach, doch vielen Menschen fällt dies sehr schwer. Sie können sich selbst nicht so annehmen, wie sie sind. Bei kleinen Missgeschicken sind sie auch selber ihre größten Kritiker.  Dabei hat der Schöpfer selber gesagt, du bist etwas Besonderes, sehr gut gelungen. Weiterlesen

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein wichtiges Werkzeug gegen Burnout. Ständiger Erfolgsdruck führt mehr und mehr dazu, dass sich Menschen im Arbeitsprozess überfordert fühlen. In immer kürzerer Zeit soll immer mehr erreicht werden. Ziele werden angepasst, d.h. höher geschraubt, weil unser gesamtes Wirtschaftssystem auf Wachstum ausgelegt ist. Bleibt etwas gleich, spricht man von Stagnation, einem negativ besetztem Reizwort. Die Reizüberflutung nimmt im Privatbereich als auch am Arbeitsplatz zu. Wir haben verlernt, zu genießen und uns dem gegenwärtigen Moment auszusetzen, weil wir darauf getrimmt werden, bereits das nächste und übernächste Event durch zu denken. Gehetzt verbringen wir den Arbeitstag und die verplante Freizeit. Einer der wichtigsten Sätze in unserer Kultur ist der Satz geworden: Ich muss noch dieses und jenes erledigen.

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Stress begleitet uns das gesamte Leben lang. Die moderne Technik ermöglicht uns 365 Tage im Jahr aktiv zu sein.  Unser Lebenstempo wurde in den letzten Jahrzehnten sprunghaft schneller. Viele Menschen klagen über zu viel Arbeit oder leiden an den Folgen von übermäßigem Stress.

Neue Technologien, Rationalisierungsbestrebungen und der steigende Konkurrenzdruck durch die Globalisierung bringt in allen Arbeitsbereichen eine Erhöhung des Druckes. Alles soll immer schneller gehen. Das bringt einerseits immer wieder neue Entwicklungen und für Menschen, die vorne dabei sind einen „Kick“ durch das Gefühl der Leistungsfähigkeit. Andererseits bringt es Belastungen denen viele auf Dauer nicht standhalten. Es macht sich ein Gefühl der Nervosität, Angst und Überforderung breit und in der Folge kommt es zu körperlichen Beschwerden und Erschöpfung.

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